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Zum Ende der Seite springen GPG GmbH Albtraum für eine Gebrauchtwagenversicherung
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Brummifahrer Brummifahrer ist männlich
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Dabei seit: 20.05.2007
Beiträge: 31
Herkunft: Europa
Fahrzeug: Voyager 2,4l
Baujahr: 2006
Farbe: silber
Name: Mark-o

ebay: marko.47669

wütend GPG GmbH Albtraum für eine Gebrauchtwagenversicherung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hi,

habe mir nen 2006er, 2,4l mit 160tkm geholt. Leider hat dieser nach 900km Öl aus dem Simmerring der Ölpumpe verloren. Den Voyager habe ich von einem marokanischenm Händler aus Essen. Da wollte ich schlau sein, und habe gleich eine Gebrauchtwagengarantie bei der GPG GmbH Dormagen (www.gpg-garantie.de/faq/) für 200€ auf 1 Jahr mit abgeschlossen. Leistungsumfang ist den Anhängen zu entnehmen. Und das Ende davon ist, nunmehr bleibe ich auf den Reparaturkosten von "derzeit" 352€ sitzen. Die beinhalten: Zahnrad abziehen, Keilrimenscheibe Servopumpe ab. Dichtung(en) wechseln. Neuer Zahnriemen und Riemen für die Servopumpe (total verölt). Alles wieder zusammenbauen. Als Antwort kam dann via E-Mail von der GPG:

"...wie bereits in der Absage mitgeteilt, sind die aufgeführten Teile im Kostenvoranschlag nicht im Leistungsumfang enthalten.Laut dem Kostenvoranschlag handelt es sich bei dem Schaden um eine Kurbelwelle-Öldichtung. Dichtungen sind vom Leistungsumfang ausgeschlossen. (siehe §2)Der im Kostenvoranschlag aufgeführte Antriebsriemen ist ebenfalls nicht enthalten.Sie haben die Baugruppe 1A abgeschlossen, das ist die kleinste Baugruppe die wir anbieten und dementsprechend ist auch nicht alles im Leistungsumfang enthalten.Natürlich muss der aktuelle Schaden behoben werden, um keinen weiteren größeren Schaden zu verursachen, auch wenn wir die Garantieleistung ablehnen weil die Teile nicht enthalten sind."

Nach meinem Einspruch:

"...danke für Ihre schnelle Antwort. Aus meiner E-Mail vom 15.01.2020; 09:58Uhr können Sie entnehmen, dass der Kostenvoranschlag allein durch eine Sichtprüfung der Werkstatt, erstellt wurde. Dabei ist festgestellt worden, dass Öl aus dem Bereich Simmerring der Kurbelwelle austritt. "...Die Werkstatt hat, für den Kostenvoranschlag nur eine Sichtprüfung vorgenommen. Da ein Ausbau der Teile zur genaueren Inspektion, sehr Arbeitsaufwändig ist. Es wäre somit möglich, dass noch weitere Mängel am Motor festgestellt werden." Für eine genauere Feststellung der Ursache für den Ölaustritt muss, bzw wird nunmehr Morgen die Ölpumpe ausgebaut. Laut Aussage des Werkstattmeisters, kann durchaus auch bereits ein Lagerschaden an der Kurbelwelle vorliegen. Der dazu führt, dass die Kurbelwelle eine Unwucht hat. Was letztendlich sich dadurch bemerkbar macht, dass der Simmerring undicht wird. Aber dass werde ich ja Morgen erfahren. Somit ist gegebenenfalls damit zu rechnen, dass nach §1/A1 Abs. a) die gesamte Ölpumpe, oder Kurbelwelle oder Lager der Kurbelwelle erneuert werden muss. Werde mich nochmals bei Ihnen melden. Um Ihnen mit einer neuen Schadensmeldung und dem Kostenvoranschlag über die festgestellten Schäden zu informieren. Irritieren ist Ihr "Hinweis zur Schadensabwicklung" gemäß §6i.V.m §7 und §8. Wie soll die Werkstatt einen Kostenvoranschlag erstellen, wenn diese keine Arbeiten am Fahrzeug durchführen soll, ohne vorher eine schriftliche Reparaturfreigabe von Ihnen zu erhalten. Meine hat´s geraten. Und ist damit mächtig auf die Schnauze gefallen. Welche wirtschaftlich denkende Werkstatt macht das mit? Pkw auf die Hebebühne und auseinander bauen. Reparaturschaden feststellen. PKW zusammen bauen und wieder von der Hebebühne nehmen. Antrag bei der Versicherung einreichen. Hoffen dass die Reparaturkosten übernommen werden. Wenn nicht durch die GPG, dann durch den Kunden. Teile bestellen. PKW wieder auf die Hebebühne und Schaden reparieren. Es sei den, der Kunde möchte das selber tun. Ich, auf jeden Fall, habe dazu gelernt. Ich muss groß auffahren, um noch einmal eine Schadensregulierung bei der GPG zu erhalten. Dieses werde ich auch so, jedem der mich nach GPG GmbH fragt anraten. Bis dahin verbleibe ich, mit einer gehbehinderten Frau zu Hause, ohne PKW für die nächsten 2 Wochen, und Kosten von minimal 350€ bis plus 1000€ Mit freundlichen Grüßen"

und bitterbösen Telefonaten, war dann die letzte E-Mail von der GPG:

"...niemand erwartet von der Werkstatt das Fahrzeug mehrmals auseinander und zusammen zu bauen. Unsere Firma besteht schon seit mehr als 30 Jahren und bislang hat es für die Werkstätten noch keine Probleme gegeben einen Schaden am Fahrzeug festzustellen. In unseren Garantiebedingungen ist lediglich nur erwähnt das das Fahrzeug nicht ohne unsere schriftliche Freigabe repariert werden darf. Das eine Schadensprüfung vorgenommen werden muss um einen Schaden lokalisieren zu können ist demnach logisch. Das wir Ihnen keine Freigabe geben können ohne dass wir durch die Werkstatt mitgeteilt bekommen welches Teil defekt ist, ist denken wir nachvollziehbar. Schließlich ist es abhängig von der abgeschlossenen Baugruppe, welche Teile im Leistungsumfang enthalten sind. Wir können dementsprechend nur anhand des uns vorliegenden Kostenvoranschlags entscheiden und nicht schon im Voraus wissen das eventuell etwas anderes defekt sein könnte. Zudem können sie den Garantiebedingungen ebenfalls entnehmen, dass Diagnose,- Test und Prüfarbeiten nicht im Leistungsumfang enthalten sind und wir Ihnen dafür auch keine Freigabe erteilen können, da wir die dafür entstandenen Kosten nicht erstatten. Die Dauer der Schadensabwicklung ist in unserem Haus maximal 1-2 Werktage und nicht wie von Ihnen erwähnt 2 Wochen."

Heißt also, geht das Auto in der Werkstatt auf die Bühne und wird auseinander gerissen, muss ich erst einmal in die eigene Tasche fliegen um überhaupt feststellen zu lassen, was defekt ist. Sämtliche Anbauteile und Schmierstoffe die während der Reparatur abgelassen oder mit erneuert werden, muss ich aus eigener Tasche finanzieren. Die Garantieleistungen sind so formuliert, dass man entweder über Serviceleistungen, die Kilometer, oder Kostenvoranschläge damit rechnen muss, keine Garantieleistungen zu erhalten.

Es gibt in anderen Foren z.B: motor-talk.de; www.autoextrem.de oder https://www.webwiki.de/gpg-garantie.de die genau solche schlechten Erfahrungen gemacht haben. Kann also nur jedem Raten, Finger weg von dieser Versicherung. Und/oder, vor Vertragsabschluss sich die Zeit zu nehmen, dass Kleingedruckte GENAU durch zu lesen.

https://ibb.co/RDvk1pn
https://ibb.co/88MGNj9
https://ibb.co/2K10bVF
https://ibb.co/WV3Y3s8
https://ibb.co/vxFvn4k

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Brummifahrer: 18.01.2020 18:30.

18.01.2020 14:42 Follow ChryslerForum on Twitter Brummifahrer ist offline E-Mail an Brummifahrer senden Beiträge von Brummifahrer suchen Nehmen Sie Brummifahrer in Ihre Freundesliste auf

Hinlanger
Routinier


Dabei seit: 19.10.2012
Beiträge: 397
Herkunft: Regensburg
Fahrzeug: Voyager
Baujahr: 2003
Farbe: blau

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Tja, so eine Versicherung schützt wohl ganz gut gegen kapitale Motor- und Getriebeschäden, die man wirklich nicht mehr bezahlen kann ... für Kleinkram (sorry) unter 1000.- anscheinend ungeeignet. Aber auch logisch.
H.
09.02.2020 13:21 Follow ChryslerForum on Twitter Hinlanger ist offline E-Mail an Hinlanger senden Beiträge von Hinlanger suchen Nehmen Sie Hinlanger in Ihre Freundesliste auf

JP-Customs JP-Customs ist männlich
Kaiser


Dabei seit: 07.07.2009
Beiträge: 1.252
Herkunft: Thüngersheim
Fahrzeug: Insignia|Mustang|Dur ango
Baujahr: 2013|2014|2015
Farbe: Weiß|Schwarz|Schwarz
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ebay: JP-Customs

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Hallo,

es soll jetzt echt nicht böse klingen, aber was hattest du erwartet? Das sollte man sich doch vor Abschluss der "Zusatzversicherung" im Klaren sein, was da abgedeckt ist und was nicht.

In den Unterlagen steht auch ganz deutlich, was abgedeckt ist und was nicht. Diese Dokumente erhält man vor Abschluss der Versicherung.

Es ist auch normal, dass die Versicherung einen Kostenvoranschlag benötigt. Das ist bei jedem Unfall so und auch bei jeder anderen Reparatur. Für die Werkstätten ist das Tagesgeschäft. - Wenn da eine Werkstatt "rebelliert", dann ist es keine Werkstatt.

Auch läuft das genauso ab, wie bei einem Unfall und dem Thema Mietwagen. Du unterschreibst im Vorfeld, dass wenn du einen Mietwagen nimmst und die gegnerische Versicherung nicht oder nur zum Teil für die Kosten aufkommt, dass Du dann den Rest begleichst. Daher muss die Werkstatt dich bei so einem Fall entweder darauf hinweisen, dass Kosten auf Dich zukommen können oder die Werkstatt selbst aus Kulanz das übernimmt.
Und wenn das Auto nicht von der Werkstatt gekauft hast, wo der gerade steht, ist das eh der falsche Weg. - Wenn der Wagen frisch gekauft wurde und der Kauf nicht lange her ist, muss der Wagen zum Händler gehen!

__________________
 

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von JP-Customs: 10.02.2020 08:37.

10.02.2020 08:35 Follow ChryslerForum on Twitter JP-Customs ist offline E-Mail an JP-Customs senden Homepage von JP-Customs Beiträge von JP-Customs suchen Nehmen Sie JP-Customs in Ihre Freundesliste auf

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